Ladungssicherung
Kraftfahrzeuge · LKW · Transporter · Anhänger
Ungesicherte Ladung ist eine der häufigsten Unfallursachen im Straßengüterverkehr. Fahrer haften persönlich, wenn Ladung verrutscht, fällt oder andere Verkehrsteilnehmer gefährdet. Die Pflichtschulung zur Ladungssicherung nach VDI 2700 vermittelt das nötige Wissen und schafft Rechtssicherheit.
Rechtsgrundlage
Die Sicherungspflicht ergibt sich aus § 22 StVO und § 30 StVZO. Die technischen Anforderungen an Zurrmittel, Sicherungsmethoden und Berechnung definiert VDI 2700 (Blätter 1–12). Die DGUV Information 214-006 ergänzt betriebliche Schutzmaßnahmen.
Zielgruppe
Fahrer von LKW, Transportern und Fahrzeugen mit Anhänger, Disponent und Verlader – alle, die an der sicheren Beladung und Sicherung beteiligt sind.
Schulungsinhalte
- Rechtsgrundlagen: StVO § 22, StVZO § 30, VDI 2700, DGUV Information 214-006
- Physikalische Grundlagen: Massenträgheit, Beschleunigungskräfte, Reibungszahl
- Ladungsträger: Paletten, Container, Coils, Rohre, Maschinen
- Zurrmittel: Spanngurte, Ketten, Seile – Kennzeichnung und Tragfähigkeit
- Sicherungsarten: Formschluss, Kraftschluss, direktes Zurren, Niederzurren
- Zurrmittelpflege und Prüfung vor dem Einsatz
- Anti-Rutsch-Matten und Einlegeböden: Wirkung und Grenzen
- Besondere Güter: Rundhölzer, Stahlcoils, Gefahrgut
- Verantwortung von Fahrer, Verlader und Unternehmer
- Kontrolle der Ladungssicherung während der Fahrt
- Praktische Übungen: Zurren nach VDI 2700
Abschluss & Nachweis
Schriftliche Prüfung und praktische Demonstration. Ausstellung des Schulungsnachweises Ladungssicherung nach VDI 2700.